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Induktionskochfeld riecht verschmort

Viesta InduktionskochfelderInduktionskochfelder halten in immer mehr Küchen Einzug. Die Gründe: Sie sind praktisch, weil sie auf der einen Seite effizient sind, dadurch wenig Strom verbrauchen und das Kochen beschleunigen. Auf der anderen Seite sind sie in Haushalten mit Kindern ideal, da die Herdplatten nicht heiß werden. Das senkt die Unfallgefahr. Obwohl es an der Oberfläche keine Wärmeentwicklung gibt, kann ein Schmorgeruch durch ein Induktionskochfeld  verursacht werden. Ob das bedenklich ist, was die Ursache dafür sein kann und wie Sie das Problem beheben können, erklären wir Ihnen in diesem Text.

So funktioniert ein Induktionskochfeld

Induktionskochfeld riecht verschmortEin Induktionskochfeld sieht aus wie ein herkömmliches. Auf der dunklen, verglasten Oberfläche sind Markierungen angebracht, auf denen die Kochtöpfe zum Erhitzen gestellt werden. Diese Markierungen sind bei einem allerdings Induktionskochfeld wichtiger als bei einem Ceranfeld: Denn mit dem Auge lässt sich nicht erkennen, ob das Kochfeld erhitzt ist. Es ist somit unerlässlich, sich an den Markierungen zu orientieren. Bei einem Ceranfeld ist dies anders. Dort können Sie die Heizspiralen mit dem bloßen Auge erkennen. Sind sie aktiv, glühen sie rot.

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Für ein Induktionskochfeld benötigen Sie spezielles Kochgeschirr. Die Töpfe haben besonderen Boden, der ein magnetisches Wechselfeld des Kochfelds durch Ummagnetisierungsverluste und induzierte Wirbelströme in Wärme umwandelt.

Tipp! Gegenüber klassischen Elektroherden haben Induktionskochfelder unter anderem den Vorteil, dass sie zeitgesteuert genutzt werden können. Das ermöglicht einen zielgerichteten Einsatz der Energie. Außerdem haben einige Modelle eine Boost-Funktion, bei der die maximal verfügbare Energie abgerufen werden kann. Damit können unkritische Kochvorgänge, wie beispielsweise das Erhitzen von Wasser, beschleunigt werden. Bei leistungsstarken Induktions-Kochstellen dauert dies nur minimal länger als bei einem Wasserkocher.

Das können Ursachen für Schmorgeruch sein

Da die Kochstelle eines Induktionskochfelds nicht warm wird, können Sie ausschließen, dass ein verschmorter Geruch dadurch ausgelöst wird, dass ein Gegenstand auf der dem Kochfeld abgelegt worden ist. Wenn überhaupt, könnte ein in einem Kochtopf vergessene Lebensmittelreste den besagten Effekt auslösen. Vorstellbar wäre, dass diese Rückstände durch die induzierte Wärme erhitzt werden, am Boden des Kochtopfs festbacken und damit für die Geruchsentwicklung sorgen.

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Viel wahrscheinlicher ist allerdings, dass der Schmorgeruch durch eine defekte Elektronik ausgelöst wird. Dabei kommen die folgenden Ursachen infrage:

  • die Wandsteckdose sind verschmolzen,
  • die Lüsterklemme ist verschmolzen,
  • die Klemmleiste ist defekt,
  • eine oder mehrere Kochzonen sind beschädigt,
  • die Platine ist defekt.

Ist die Geruchsentwicklung auf einen der vorherigen Faktoren zurückzuführen, muss dies übrigens nicht unbedingt darauf zurückgeführt werden, dass es sich um einen alten Induktions-Herd handelt, bei dem die Teile bereits verschlissen sind.

Achtung! Auch beim Anschließen eines neuen Geräts kann das falsche Verknüpfen der elektrischen Leitungen Kurzschlüsse verursachen und Defekte auslösen. Deswegen sollte das Kochfeld nach dem Anschließen entweder durch einen Elektriker oder im Beisein eines Elektrikers erstmals in Betrieb genommen werden.

So sollten Sie sich bei einem verschmorten Geruch verhalten

Stellen Sie einen verschmorten Geruch an ihrem Induktionskochfeld fest, sollten Sie es sofort abschalten. Nutzen Sie es nicht mehr, ehe die Ursache diagnostiziert und behoben worden ist. Sowohl die Analyse als auch die erforderlichen Arbeiten sollten Sie auf keinen Fall selbst erledigen. Wie an einem Elektroherd liegt auch an einem Induktionskochfeld Starkstrom an. Ohne die notwendige Kenntnis und die Erfahrung ist es hochgefährlich, an den Leitungen zu arbeiten.

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Vor- und Nachteile von Induktionskochfeldern

Induktionskochfelder bieten eine zukunftsorientierte Technologie, von der Sie beim Kochen profitieren können. Doch welche negativen Seiten gibt es? Unsere nachfolgende Übersicht listet die wichtigsten Vorteile und Nachteile auf.

Vorteile Nachteile
Energieeffizientes Kochen ohne große Wärmeverluste möglich. Das spart Stromkosten und Zeit. Um ein Induktionskochfeld zu nutzen, benötigen spezielles Kochgeschirr.
Induktionskochfelder sind sicherer als konventionelle Herde, da die Kochstellen nicht heiß werden. In einem Induktionskochfeld sind komplexe Technologien verbaut, sodass Reparaturen zeit- und kostenintensiv sind.
Auch die Reinigung wird erleichtert, da Rückstände nicht anbrennen und sofort abgewischt werden können, wenn sie auf das Kochfeld gelangen. Während des Betriebs muss ein integrierter Lüfter eingeschaltet sein. Der kann während des Betriebs hörbare Geräusche verursachen.

Oft wird das Stromspar-Argument genannt, das für die Anschaffung eines Induktionskochfelds spricht. Die Stiftung Warentest hat in einem Artikel aus dem Jahr 2013 allerdings festgestellt, dass die hohen Kosten für die Anschaffung eines Induktionskochfelds die geringeren Energiekosten in der Regel deutlich übersteigen. Laut der Rechnung beläuft sich die Ersparnis auf nur knapp 30 Euro pro Jahr. Ein Induktionskochfeld kostet allerdings mindestens 300 Euro. Ein solches Kochfeld anzuschaffen, lohnt sich damit nur, wenn der bisher genutzte Herd nicht mehr brauchbar ist und die Investition ohnehin ansteht.

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