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Die häufigsten Probleme mit einem Induktionskochfeld

SMEG InduktionskochfelderInduktionskochfelder lassen sich hervorragend regulieren, gelten gemeinhin als sehr sicher und sind zudem komfortabel in der Reinigung. Doch wie jedes andere Küchengerät sind auch sie leider nicht fehlerfrei und so entstehen hier hin und wieder doch Probleme, die vor allem von den Besitzern sehr viel Geduld verlangen. Wir haben uns für Sie umgesehen und haben verschiedene Probleme zusammengestellt, die bei Induktionskochfeldern auftreten können. Natürlich haben wir für Sie auch einige Tipps, wie Sie diesen Herr werden.

Richtige Anwendung ist entscheidend

Die häufigsten Probleme mit einem InduktionskochfeldEines möchten wir an dieser Stelle noch einmal vorwegnehmen. Es ist sehr wichtig, dass Sie mit einem Induktionskochfeld gewissenhaft umgehen und auf eine korrekte Anwendung achten. So können Sie nicht einfach während des Kochens mit einem Lappen über das Feld wischen, da sonst eine Fehlermeldung von der Elektronik abgegeben wird. Auch wenn Sie es sonst gewohnt sind, einfach mal eine Schüssel oder einen Teller abzustellen, müssen Sie umdenken. Beides kann beim Induktionskochfeld einen Fehler auslösen und zu einem unangenehmen Warnton führen.

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Eine häufige Problemquelle ist die Elektronik eines Induktionskochfeldes. Jedes Induktionskochfeld besitzt eine sehr umfangreiche, aber eben auch recht komplizierte Elektronik, die sensibel auf Einflüsse von außen reagiert. Aufgrund der großen Belastungen, die Sie ausgesetzt sind, sind die Steuerungen der Induktionskochfelder nicht besonders langlebig. Häufig müssen hier einzelne Bauteile schon nach wenigen Jahren ausgetauscht werden. Recht oft bereitet dabei die Steuerungskarte Probleme. Doch der Austausch dieser elektronischen Komponente kostet schnell 200 Euro und mehr, sodass abgewogen werden muss, ob sich die Reparatur noch lohnt.

Übersicht über elektronische Probleme

Es können beim Induktionskochfeld verschiedene elektronische Probleme auftauchen. Gängige Störungen fassen wir für Sie in der folgenden Tabelle zusammen.

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Problem Hinweise
Defekte Klemmleiste Jedes Induktionskochfeld ist mit einer Klemmleiste ausgestattet. Diese Klemmleiste kann relativ schnell defekt sein und eine weitere Nutzung des Induktionsfeldes unmöglich machen. Die Klemmleiste befindet sich direkt hinter dem Kochfeld und muss im Falle einer Beschädigung ausgetauscht werden. Schäden an der Klemmleiste können vor allem durch eine starke Beanspruchung entstehen. Häufig ist ein schlecht angeschlossenes Erdkabel dafür verantwortlich.
Elektrische Anlage Arbeitet das Induktionskochfeld bereits nach dem Anschließen nicht oder zumindest nicht richtig, sollten Sie sich zunächst vergewissern, ob die vorhandene elektrische Anlage Ihrer Küche mit dem Feld konform ist. Hier kann es schnell zu kleineren Unstimmigkeiten kommen, die eine größere Störung nach sich ziehen. Schauen Sie sich an, ob alles angeschlossen ist. Prüfen Sie hier auch, ob die Lüsterklemmen optimal angezogen sind. Hier kann ein Testgerät helfen. Mit dem Stromtestgerät ermitteln Sie, wie viel Energie fließt. Diese sollte wenigstens bei 230 Volt liegen.
Falscher Anschluss der Klemmleiste Es passiert Profis genauso wie Laien: Die Klemmleiste wird falsch angeschlossen. Auch dann tritt die Elektronik in einen unangenehmen Streik. Die Klemmleisten eines Induktionsfeldes besitzen verschiedene Jumper. Die Jumper müssen optimal angeschlossen sein, um sicherzustellen, dass ausreichend Energie fließt.
Steuerplatine Eine der häufigsten Schwachstellen der Induktionskochfelder ist die Steuerplatine. Diese ist tief in die Elektronik integriert und ist quasi das Herzstück dieses Küchenbereichs. Ist die Steuerplatine defekt, funktioniert häufig nichts mehr.

Touch-Tastatur streikt

Ein weiteres Problem, mit dem die meisten Besitzer eines Induktionskochherds sicherlich schon einmal gekämpft haben, ist die Touch-Tastatur. Die Touch-Tastatur wird von den Herstellern umgesetzt, um eine möglichst feine Regulierung herzustellen. Nachteil ist allerdings, dass sie eben auch sehr empfindlich und damit leider auch störanfällig ist. Wenn die Touch-Tastatur nicht mehr funktioniert, ist es nicht möglich, den Induktionsherd einzuschalten. Doch warum arbeitet die Touch-Tastatur nicht und steckt dahinter wirklich immer ein größerer Defekt? Es gibt für dieses Problem verschiedene Ursachen und es ist gar nicht so leicht, diese zu beheben.

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  • Verschmutzungen verhindern ein zuverlässiges Reagieren: Eine Touch-Tastatur arbeitet natürlich mit einer Berührungserkennung. Ist Schmutz in Form von Wasserflecken oder eingeschmolzenen Zucker auf dem Touchfeld, kann es schon einmal passieren, dass die Berührungserkennung nicht mehr so gut funktioniert, wie man es sich vielleicht erhofft. Dieses Problem lässt sich aber sehr schnell selbst beheben. Sie nehmen einfach ein wenig Spülmittel und ein Microfasertuch und entfernen damit die Flecken.
  • Kindersicherung: Eine weiterer Grund, der dafür sorgt, dass die Touch-Tastatur nicht mehr richtig arbeitet, ist eine aktive Kindersicherung. Die meisten Induktionskochfelder sind mit einer Kindersicherung versehen. Diese kann hin und wieder auch unbeabsichtigt eingeschalten werden. Reagiert Ihr Bedienfeld nicht, sollten Sie also prüfen, ob ein kleines Sicherheitsschloss vorhanden ist. Dieses weist dann immer auf die aktive Kindersicherung hin.
  • Anzeigenplatine weist Defekt auf: Wenn trotz aller Bemühungen die Touch-Tastatur nicht mehr zur Reaktion zu bewegen ist, sollten Sie die Anzeigenplatine kontrollieren lassen. Weist diese einen Defekt auf, reagiert die Tastatur nicht mehr. Rufen Sie in diesem Fall einen Servicetechniker.

Tipp! Bedenken Sie immer: Elektronik ist nicht fehlerfrei und hin und wieder verhaken sich die Systeme. In diesem Fall kann es hilfreich sein, wenn Sie die Touch-Tastatur zurücksetzen. Hierfür müssen Sie das Induktionskochfeld einfach nur für 30 Minuten vom Strom trennen. Danach sollte sich die Elektronik geordnet haben und alles wieder funktionieren.

Wenn das Essen nicht heiß wird

Sie haben das Induktionskochfeld angeschlossen und wollen nun in einem ersten Probelauf kochen. Doch das Essen in Topf und Pfanne wird einfach nicht heiß? Auch das kann verschiedene Gründe haben. Passt die elektrische Anlage Ihres Hauses beispielsweise nicht zum Induktionskochfeld, kann dieses nicht richtig arbeiten. Die Folge ist: Das Essen wird nicht warm. Prüfen Sie hier mit Hilfe eines Strommessgerätes nach, ob genügend Strom vom Anschluss in dem Herd ankommt.

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TIPP: Schauen Sie sich auch immer Ihr Kochgeschirr an. Im Eifer des Gefechts kann es natürlich schnell passieren, dass Sie zum falschen Kochgeschirr greifen. Ohne Magneteinsatz im Topf oder der Pfanne arbeitet der Induktionsherd nicht richtig. Wenn Sie mit einem Metalleinsatz arbeiten, sollten Sie erwägen, dass dieser vielleicht nicht stark genug ist.

Vielleicht reicht aber auch die Leistung des Induktionsfeldes nicht aus. In diesem Fall sind die eingesetzten Leistungsplatinen der Knackpunkt. Je nach Modell werden in den Kochfeldern unterschiedlich viele Leistungsplatinen eingesetzt. Diese Leistungsplatinen können sich auf einzelne Kochfelder beziehen. Sie können aber auch parallelgeschaltet sein. Bei Parallelschaltungen ergibt sich folgendes Problem: Stellen Sie eine Herdplatte auf die höchste Stufe, steht für die andere nicht mehr genügend Leistung zur Verfügung. Sie bleibt also weitgehend kalt. In diesem Fall kann durch eine Umrüstung nachgeholfen werden. Achten Sie am besten schon beim Kauf darauf, dass jedes Kochfeld mit einer eigenen Steuerplatine versehen ist. So können Sie Leistungseinbrüche vermeiden und einer zuverlässigen Nutzung steht nichts im Weg.

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