Induktionskochfeld Kaufberatung
Größe und Ausstattung

Die Bedienung
Jede Hausfrau wünscht sich eine einfache Bedienung ihrer Haushaltgeräte. Induktionsherde bringen die ganze Vielfalt an Bedienelementen mit. Wer sich am ehesten mit den klassischen Drehreglern und Schaltknebeln anfreunden kann, findet ebenso Modelle, wie Personen, welche die Tastenbedienung bevorzugen. Besonders stylisch und zeitgemäß präsentieren sich Modelle mit einer Sensorbedienung. Hierbei genügt ein leichtes Antippen mit den Fingern, um die gewünschten Funktionen zu aktivieren. Dies ist nicht nur praktisch, sondern eine Touchbedienung, die ohne Schalter und Knöpfe auskommt, stellt auch sicher, dass sich das Gerät schnell und einfach reinigen lässt, da eine geschlossene Fläche vorhanden ist und keine sperrigen Knöpfe oder Tasten separat gereinigt werden müssen. Die Zukunft gehört eindeutig diesen Slider-Steuerungen, welche eine Bedienung ermöglichen, die wir auch vom Smartphone her kennen.
» Mehr InformationenDie Komfortfunktionen
In den letzten Jahren wurde das Thema Induktion immer wieder aufgegriffen und zahlreiche innovative Funktionen kamen nach und nach hinzu. Heute sind viele im Induktionskochfeld Test befindlichen Geräte zum Beispiel mit einer Brückenfunktion ausgestattet. Hierbei können zwei Kochzonen zu einer großen Fläche zusammengefasst werden. Soll Fleisch besonders schnell angebraten werden, dann bietet sich ein Induktionsfeld mit Boost-Funktion an. Durch diese Option kann kurzzeitig eine Temperaturerhöhung um bis zu 50% erreicht werden. Die Nutzung einer Induktionskochplatte ist anfänglich eine Umstellung, wenn man gewohnt war, elektrisch oder mit Gas zu kochen. Die Speisen sind zum Beispiel viel schneller gar. Damit dieser Zeitpunkt nicht verpasst wird, bieten sich Induktionskochplatten mit Kurzzeitwecker an. Weitere nützliche Funktionen können die Memoryfunktion zum Speichern der letzten Einstellung der Kochplatte oder die Stop and Go-Funktion darstellen. Verschiedene Hersteller bieten auch Geräte mit Warmhaltefunktion oder Topferkennungssensor an.
» Mehr InformationenDie Sicherheit
Wenn auch das Kochen mit Induktion allgemein wenig Gefahren birgt und schon allein auf Grund der sich nicht aufheizenden Glaskeramikplatte gegenüber einem Elektrokochfeld viele Vorteile bietet, sollten Sie beim Kauf doch auf einige Sicherheitsstandards achten. Mit einem Überhitzungsschutz und einer Abschaltautomatik ausgestattete Induktionskochfelder sorgen dafür, dass sich Kochgeschirr und Elektronik nicht überhitzen. Befindet sich kein Topf im Gebrauch, kann eine Inbetriebnahmesperre verhindern, dass sich das Induktionsfeld in Gang setzen lässt. Eine Kindersicherung sollte ebenfalls bei keinem Gerät fehlen. Weitere Features, die für besonders sichere Geräte sprechen, sind ein Überlaufschutz, eine automatische Fehlerüberwachung oder eine Sicherheitsabschaltung bei Überhitzung.
» Mehr Informationen| Faktor | Beschreibung |
|---|---|
| Überhitzungsschutz | Verhindert das Überhitzen des Kochfeldes und sorgt für erhöhte Sicherheit. |
| Abschaltautomat | Bei potenzieller Überhitzungsgefahr schaltet sich das Gerät automatisch ab. |
| Inbetriebnahmesperre | Bei dieser Funktion kann der Herd nicht in Betrieb genommen werden, wenn kein Topf eingesetzt wird. |
| Kindersicherung | Diese Funktion ist wichtig, um die Nutzung des Induktionskochfeldes für Kinder einzuschränken. |
Vorsichtsmaßnahmen und Einschränkungen
Generell ist die elektronmagnetische Streuung bei Induktion so gering, dass sich keine Gefährdungen für die Gesundheit daraus ergeben. Den Trägern von Herzschrittmachern kann jedoch empfohlen werden, sich vor der Anschaffung eines Induktionsherdes mit ihrem Arzt auszutauschen. Dieser kann Angaben bezüglich der Störanfälligkeit des jeweiligen Implantates machen. Auch die Bedienungsanleitungen der Geräte geben Aufschluss darüber, ob das jeweilige Modell uneingeschränkt verwendet werden kann. Um die Magnetfeldbelastung so gering wie möglich zu halten, kann generell ein Sicherheitsabstand von zehn Zentimetern zum Gerät empfohlen werden.
» Mehr InformationenDas Zubehör
Wer sich für Induktion entscheidet, wird mit dem Induktionskochfeld kompatibles Kochgeschirr benötigen und herkömmliche Töpfe aus Aluminium oder Keramik haben ausgedient. Passendes Kochgeschirr lässt sich leicht an einem entsprechenden Symbol erkennen. Ein Quadrat mit dem Drahtwendel einer Spüle im Inneren steht für Töpfe und Pfannen, die für Induktion geeignet sind. Generell sollten Sie sich für Töpfe entscheiden, die dickere Böden besitzen. So kann sich die Wärme besser verteilen. Sehr gut für Induktion geeignet sind Töpfe aus Stahlemaille und Gusseisen. Auch Kupfergeschirr kann verwendet werden, da sich auf dem Topfboden eine hauchdünne Magnetschicht befindet.
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