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Corona-Rezepte – so gelingt’s

Tefal InduktionskochfelderSeit Wochen wird im Internet von den sogenannten Corona-Lebensmitteln geredet. Darunter versteht man Nahrungsmittel, die während Corona von besonderer Bedeutung sind. Doch was genau macht ein Produkt zum Corona-Lebensmittel und wie bereitet man sie am besten zu?

Was macht Corona-Rezepte aus?

Corona-Rezepte - so gelingt'sUnter dem Begriff “Corona-Rezept” kann man vieles verstehen. Einerseits sind hiermit Gerichte gemeint, die aus lange haltbaren Lebensmitteln zubereitet werden. Hierzu gehören unter anderem

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  • Hefe
  • Lebensmittelkonserven
  • Mehl
  • Nudeln
  • Reis
  • Tiefkühlkost

Andererseits sollten Gerichte, die speziell in der Corona-Zeit von Bedeutung sind, auch bestimmte Nährwerte aufweisen. Wichtig ist während Corona zum Beispiel eine gute Versorgung des Körpers mit Nährstoffen, die aufgrund der Isolation deutlich zu kurz kommen. Das gilt vor allem für Vitamin D, das vom Körper maßgeblich über Sonnenlicht bezogen wird. Durch den ständigen Aufenthalt in den eigenen vier Wänden entsteht deshalb sehr leicht ein Vitamin-D-Mangel. Er geht mit Symptomen wie Schlafstörungen und schlechter Laune einher, die sich nur durch eine erhöhte Aufnahme von Vitamin D wieder beheben lassen. Lebensmittel wie

  • Fisch,
  • Meeresfrüchte,
  • Milchprodukte
  • und Speisepilze,

die besonders hohe Mengen des Vitamins enthalten, sind als Zutaten für Corona-Rezepte darum eine gute Idee. Ähnlich relevant sind darüber hinaus immunstärkende Lebensmittel. Zu ihnen zählen neben proteinreichen Lebensmitteln wie Fisch, Milch oder Reis auch

  • Hülsenfrüchte
  • Obst
  • und Gemüse.

In Sachen Obst sind hier gerade vitaminreiche und antioxidative Beerenfrüchte ein guter Tipp. Des Weiteren sind einige Kräuter und Gewürze wie Ingwer, Knoblauch oder Thymian empfehlenswert. Sie unterstützen das Immunsystem ebenfalls und besitzen darüber hinaus auch desinfizierende Eigenschaften.

Hefe-Rezepte auf dem Induktionskochfeld

Backhefe ist eine wunderbare Grundlage für Corona-Rezepte. Im trockenen Zustand ist sie sehr lange haltbar. Zu einem Vorteig verarbeitet, kann man Hefepilze dagegen beliebig oft vermehren. Nun bedürfen viele Hefe-Rezepte allerdings einer Zubereitung im Backofen. Ein paar Ausnahmen, die auf der Induktionskochplatte besonders gut gelingen, gibt es aber doch. Beispielsweise hat die Zubereitung von Pfannenpizza auf dem Induktionsherd den Vorteil, dass der Teig in der Pfanne nicht anbrennt. Gleiches gilt für Dampfnudeln und Hefepfannkuchen.

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Rezept für Pfannenpizza mit Hefe

  • 3 Tassen Mehl
  • 1 Tasse Wasser
  • 1 Hefewürfel
  • 1 Packung
  • 160 ml Tomatenmark
  • 50 g Streukäse
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 TL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • etwas Oregano
  • Pizzabelag nach Wahl (z.B. Schinken, Salami oder Champignons)
  • 1 große Pfanne

Zubereitung

Verkneten Sie Mehl, Wasser, Öl, Hefe, Salz und Zucker zu einem Hefeteig und lassen Sie den Teig anschließend für 30 min abgedeckt gehen. Danach wird der Hefeteig in vier gleichgroße Teile aufgeteilt. Formen Sie daraus kleine Kugeln und lassen Sie diese nochmals für etwa 10 bis 20 min gehen. Als nächstes rollen Sie die Teigkugeln nacheinander zu Fladen von der Größe Ihrer Pfanne aus. Überschüssiger Teig kann einfach eingefroren und zu einem späteren Zeitpunkt weiterverarbeitet werden.

Geben Sie nun etwas Öl in die Pfanne und lassen Sie dieses auf dem Herd heiß werden. Als nächstes legen Sie den Hefefladen hinein und braten ihn bei mittlerer Hitze von beiden Seiten goldgelb an. Erst jetzt kommen ca. 40 ml des Tomatenmarks sowie der Belag auf die Pfannenpizza. Abschließend bestreuen Sie die Pizza noch mit Käse und decken die Pfanne mit einem Deckel ab. Die Pfannenpizza ist fertig sobald der Käse geschmolzen ist.

Lebensmittel durch Einkochen haltbar machen

Unsere Vorfahren wussten schon, weshalb sie Obst und Gemüse nach der Ernte im Herbst einkochten. Als es noch keine Konservendosen und auch keine Gefriertruhe gab, waren deshalb Eingelegtes, Eingemachtes, Marmeladen und Konfitüren mit die wichtigsten Nahrungsmittel, um durch den Winter zu kommen.

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Das Prinzip des Einmachens basiert auf der luftdichten Aufbewahrung von Lebensmitteln in einem Einmachglas. Hierfür werden die zu konservierenden Lebensmittel zunächst in heißem Wasser, Alkohol oder Essig gegart, bis sie vollständig steril sind. Danach füllt man sie dann in ebenfalls sterile Einmachgläser um und verschließt diese luftdicht.

Je nachdem, welche Lebensmittel Sie verwenden, erhält das Eingemachte später einen süßen, säuerlichen oder deftigen Geschmack. Eingemachtes Obst wird in der Regel in Zuckerwasser gegart. Gemüse. Fleisch oder Fisch kocht man dagegen gerne in Salzwasser ein, um die herzhafte Note zu unterstützen. Salz hat hierbei auch einen zusätzlichen konservierenden Effekt.

Zutaten für Eingemachtes

Variante Zutaten Flüssigkeitskomponente
süßes Eingemachtes Obst oder Gemüse Zuckerwasser oder gezuckerter Alkohol
saures Eingemachtes Gemüse, Fleisch oder Fisch Salzwasser, Alkohol oder Essig

Tipp: Die Herstellung von Marmelade oder Konfitüre funktioniert im Grunde nach dem gleichen Prinzip. Allerdings wird hier weniger Wasser, dafür aber umso mehr Gelierzucker verwendet. Die Zutaten kocht man im Anschluss zu einer Geliermasse ein, die im Falle von Konfitüre nach dem Einkochen noch gefiltert wird. Die Zubereitung auf dem Induktionsherd schützt auch hier vor dem Einbrennen der zuckerhaltigen Rezepte. Stattdessen karamellisiert der Zucker schön und gibt einen wunderbares Aroma.

Rezept für eingemachte Zwetschgen

  • 2 kg Zwetschgen
  • 300 g Zucker
  • 1/2 l Wasser
  • Einmachglas

Zubereitung

Bereiten Sie zunächst die Einmachgläser vor, indem Sie es für ca. 10 min in einem Kochtopf voll heißem Wasser auskochen. Die Behälter muss vollständig steril sein, um eine lange Haltbarkeit des Inhalts zu garantieren. Unterdes können Sie die einzumachenden Lebensmittel vorbereiten, etwa indem sie Obst oder Gemüse waschen und entkernen. Ist das getan, Erhitzen Sie Zucker und Wasser zusammen in einem Topf.

Befüllen Sie die Einmachgläser mit den halbierten Zwetschgen und geben Sie zur Aromaverstärkung auch 4 bis 5 Zwetschgenkerne mit ins Glas. Im Anschluss nehmen Sie den Sirup vom Herd und gießen ihn bis 1 cm unter den Glasrand über die Zwetschgen. Stellen Sie sicher, dass der Glasrand hierbei sauber bleibt und legen Sie den Gummiring des Einmachglases akkurat auf das Glas. Abschließend schrauben Sie den Glasdeckel gut fest. Bei klassischen Einmachgläsern sorgen die Klammern für zusätzliche Verschlusssicherheit.

Deftige Corona-Rezepte durch Einlegen

Im Gegensatz zum Eingemachten übergießt man die Zutaten beim Einlegen mit kalter Konservierungsflüssigkeit. Das kann neben Alkohol, Essig und Wasser auch Öl sein. Letzteres wird beispielsweise für die Herstellung von Antipasti verwendet. Besonders populär ist außerdem das saure Einlegen. Hierbei setzt man einer kalten Wasser-Essig-Lösung zusätzlich Milchsäurebakterien zu, um mittels Milchsäuregärung eine natürliche Fermentation in Gang zu setzen. Auf diese Weise entstehen durch Einlegen Gerichte wie Sauerkraut oder saure Gurken.

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Wichtige Nährstoffe wie Vitamine und Mineralstoffe bleiben bei der Fermentation oft besser erhalten als beim Einkochen. Denn die Garhitze zerstört insbesondere wertvolle Vitamine relativ schnell. Umgekehrt kann man Eingemachtes auch aus süßen Zutaten herstellen. Fermentierte Süßspeisen sind dagegen eher die Ausnahme und geschmacklich bisweilen recht gewöhnungsbedürftig.

Vor- und Nachteile von Eingelegtem:

  • Nährstoffe wie Vitamine bleiben besser erhalten als bei Eingemachtem
  • Zutaten lassen sich auch in Öl einlegen (z.B. bei Antipasti)
  • gerade herzhafte bis deftige Rezepte gelingen beim Einlegen sehr gut
  • kaum süße Rezeptalternativen
  • Geschmack fermentierter Lebensmittel kann gewöhnungsbedürftig sein

Bildnachweise: Adobe Stock / scerpica, Amazon / Tefal

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