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Warum brummt ein Induktionskochfeld?

SMEG InduktionskochfelderWer zum ersten Mal mit einem Induktionskochfeld anstelle eines Ceranfeldes kocht, wird recht schnell eine Besonderheit bemerken: die Geräusche, die das Kochfeld während der Nutzung abgibt. Während der geübte Induktionskoch diese vielleicht gar nicht mehr so richtig wahrnimmt, sorgen diese Geräusche bei einem Einsteiger vor allem für Unbehagen. Sind das Knacken und Brummen wirklich normal? Lassen Sie uns das gemeinsam herausfinden.

Welche Geräusche gibt das Induktionskochfeld ab?

Warum brummt ein Induktionskochfeld?Zunächst einmal ist natürlich interessant, welche Geräusche ein Induktionskochfeld überhaupt abgibt. Neben einem permanenten Surren, das aber insgesamt recht leise ist, berichten viele Anwender von einem leichten Brummen und Knacken. Verantwortlich für dieses Brummen ist immer das elektromagnetische Feld, das in dem Induktionsherd arbeitet. Die induktiven Wirbelströme, die während des Betriebs entstehen, sorgen dafür, dass der Topfboden durch die vorhandenen Moleküle in Schwingung gebracht wird. Diese Schwingungen machen sich als kleine Vibrationen bemerkbar und sind zwingend erforderlich, damit während des Kochens die nötige Wärme entsteht.

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Abhängig von dem Material, das für Töpfe und Pfannen verwendet wurde, sind die Vibrationen als Geräusch auch wirklich wahrnehmbar. Es gibt also Töpfe, bei denen das Brummen und Knacken ausgeprägter ist als bei anderen. Doch nicht nur das Material des Kochgeschirrs hat Einfluss darauf, wie laut das Induktionskochfeld ist. Entscheidend ist oftmals eben auch die eingestellte Kochstufe. Umso höher die Kochstufe ist, desto mehr wird der Topfboden in Bewegung gebracht und desto deutlicher kann eben auch das Brummen wahrgenommen werden.

WICHTIG: Natürlich entsteht durch die Geräusche vor allem bei den ersten Anwendungen des Induktionskochfeldes eine gewisse Unsicherheit. Doch wir können hier Entwarnung geben: In den meisten Fällen sind all diese Geräusche nämlich komplett unbedenklich. Sie haben weder Einfluss auf das Kochergebnis noch auf die Nutzung des Induktionskochfeldes.

Was können Sie tun, um das Brummen und Knacken zu minimieren?

Die Entwickler des Induktionskochfeldes haben die Technologie dieser Herde so gestaltet, dass mit Hochfrequenzwellen gearbeitet wird. Diese Wellen im Hochfrequenzbereich sind dazu in der Lage, die verschiedensten Werkstoffe aus Metall in Bewegung zu bringen, sodass diese eben leicht schwingen. Ganz vermeiden lassen sich diese Geräusche bei einem solchen Kochfeld leider nicht. Es besteht aber durchaus die Möglichkeit, diese zu minimieren.

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Wichtig ist vor allem hochwertiges Kochgeschirr. Doch woran erkennen Sie dieses?

Kriterium Hinweise
Ausstattung Hochwertige Kochtöpfe und Pfannen erkennen Sie am besten an der Ausstattung des Kochgeschirrs. Schauen Sie sich also das Kochgeschirr immer ganz genau an und lesen Sie die Beschreibung der Hersteller. Hochwertiges Kochgeschirr lässt sich unter anderem daran erkennen, dass die Töpfe besser gedämmt sind. So wird hier im Boden teilweise mit weiteren Einlagen gearbeitet.
Material Entscheidend ist natürlich auch immer das Material, das für das Kochgeschirr verwendet wird. Hochwertiges Material schwingt vielleicht nicht so stark, was unter anderem der Materialstärke geschuldet ist.
Verarbeitung Versuchen Sie sich auch immer ein Bild von der Verarbeitung an sich zu machen. Auch diese nimmt Einfluss auf das Brummen und Knacken während des Betriebs.

TIPP: Wenn Sie die Möglichkeit haben, schauen Sie sich immer den Topf oder die Pfanne von unten an. Der Boden sollte möglichst gerade sein, sodass er eben auf dem Induktionsfeld aufliegt.

Wie laut sind die Geräusche beim Induktionskochfeld?

Wenn Sie noch kein Induktionskochfeld besitzen, aber über den Kauf nachdenken, werden Sie sich sicherlich fragen, wie laut die Geräuschentwicklung während der Nutzung ist. Wie bereits erwähnt, lässt sich das pauschal nicht beantworten, da die Geräusche von verschiedenen Faktoren sowohl positiv als auch negativ beeinflusst werden. Darüber hinaus ist natürlich auch immer ausschlaggebend, auf welcher Stufe Sie überhaupt kochen.

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Gerade auf den niedrigen Stufen werden Sie das Brummen und Knacken nicht unbedingt als laut wahrnehmen. Sicherlich sind diese Geräusche hörbar. Das lässt sich an sich auch kaum vermeiden, doch gerade im Familienalltag werden Sie diese auf niedriger Stufe kaum wahrnehmen. So verschwindet das leichte Brummen unter den Gesprächen, die Sie mit Familie und Freunden führen. Zunächst nehmen Sie die Geräusche auch wirklich nur als leichtes Brummen wahr. Anders sieht es dagegen aus, wenn Sie eine hohe Kochstufe einstellen. In diesem Fall entsteht das typische Brummen. Doch auch hier können Sie mit einigen Tricks und Kniffen zumindest eine Minderung erreichen.

Achten Sie auf die richtige Nutzung

Wenn Sie sich für ein Induktionskochfeld entschieden haben, sollten Sie immer bemüht sein, dieses bestmöglich zu nutzen. Achten Sie dabei auf folgende Besonderheiten:

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  • Qualität zahlt sich aus und zwar nicht nur beim Induktionskochfeld! Achten Sie beim Kauf des Kochgeschirrs auf eine möglichst hohe Qualität, denn diese verbessert den Wirkungsgrad des gesamten Kochfeldes. Schauen Sie sich dabei bevorzugt nach Kochgeschirr um, dass einen dicken Boden besitzt.
  • Vermeiden Sie es, leere Töpfe auf den Herd zu stellen, auch wenn dies nur von kurzer Dauer ist. Sind Töpfe und Pfannen nämlich leer, sorgt das für eine stärkere Geräuschentwicklung. Füllen Sie also am besten immer ein bisschen Wasser ein.
  • Versuchen Sie bei einem Kochvorgang und der Nutzung von mehreren Kochfeldern immer darauf zu achten, dass keine Töpfe mit unterschiedlichen Werkstoffschichten genutzt werden. Stehen diese auf den Kochfeldern nebeneinander, kann sich die Geräuschentwicklung ebenso verstärken.
  • Wenn Ihnen die Geräuschentwicklung zu laut ist, lässt sich der Pfeifton nur minimieren, in dem Sie eine niedrigere Kochstufe wählen. Der Nachteil liegt dann natürlich auf der Hand. Sie brauchen einfach deutlich länger am Herd.

Einige Anwender des Induktionskochfeldes berichten beim Kochen auch von einem unangenehmen Prasseln, das von den Töpfen und Pfannen wiedergegeben wird. An dieser Stelle können wir Sie beruhigen. Dafür ist nicht das Induktionsfeld verantwortlich. Entscheidend sind hier vielmehr die Töpfe und Pfannen. Wenn diese nämlich aus verschiedenen Werkstoffen gefertigt werden, entsteht dieses Prasseln.

TIPP: Achten Sie schon beim Kauf des Kochgeschirrs darauf, dass nur ein Werkstoff verwendet wurde. So lässt sich das Prasseln dann doch deutlich eindämmen.

Fazit: Unangenehmer Beigeschmack, aber kein großes Problem

Die Geräusche, die beim Kochen mit dem Induktionskochfeld entstehen, können zwar nervig sein. Sie sind aber keineswegs ein Grund dafür, sich nicht für die Technik zu entscheiden. So muss klar betont werden, dass abgesehen von dem Brummen und Pfeifen die Vorteile bei dieser Technik tatsächlich überwiegen. In der letzten Übersicht können Sie noch einmal lesen, was sich genau dahinter verbirgt:

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Vor- und Nachteile eines Induktionskochfelds

  • Speisen werden sehr schnell erhitzt
  • besitzt einen sehr guten Wirkungsgrad
  • gilt gemeinhin als sehr sicher
  • vermeidet schwere Verbrennungen
  • braucht weniger Strom, dadurch nachhaltiger und umweltfreundlicher
  • Geräuschentwicklung lässt sich nicht vermeiden
  • Anwendung von speziellem Kochgeschirr dringend erforderlich

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